Kommt mit uns…

Am Samstag, den 4. Juli, gehen Medeas Töchter zu vier verschiedenen Orten in Wien, um ein altes Chorritual gegen das Patriarchat zurückzubringen. Diese alte Tradition wurde von ihrer Mutter Medea entwickelt und wird von Medeas Töchtern als Teil ihrer eigenen Tradition weiter gepflegt.

In Erinnerung an alle lebenden, toten, ermordeten, vergessenen Mütter und Frauen dieser Welt, über die nie geschrieben wurde. Für diejenigen ohne Denkmäler, Gedenktafeln oder Ehrengräber.

„Geloben Sie mit uns gemeinsam, in Zukunft die Utopien der Frauen exzessiv zu kultivieren, alle
Manifeste feministischen Vorfahr*innen zu lesen, sowie allen Normierungen und Normierungsversuchen des weiblichen Körpers entgegenzutreten.

Geloben sie mit uns gemeinsam, stets eine gute feministische Freundin zu sein und jede Form von Hass, Abwertung und Erniedrigung von Frauen in Stücke zu zerreißen.“

ca. 13.30 Theseustempel – gegen die Geschichte, in der es keine Frauen gibt
ca. 14.10 Morzinplatz beim Denkmal der Opfer der Gestapo – in Erinnerung an alle antifaschistischen Widerstandskämpferinnen damals und heute
ca. 15.00 Columbusplatz – in Erinnerung an alle Frauen, die Opfer der Kolonialpolitik geworden sind
ca. 15.40 Donauinsel – U1 – in Erinnerung an alle geflüchtete Frauen

Concept und Regie: Magdalena Chowaniec
Chorleitung: Hannah Heckhausen
Kostüme und Styling: Rosa Wiesauer
Text: Tunay Önder
Im Rahmen von „Medeas Töchter*“ sponsored by SHIFT

Mit: Frederica Bauer, Nina Dafert, Lara Kofler, Vicky Kunz Johanna Mettnitzer, Cristina Rodhe, Sylvia Weitlaner, Lucie Zelnicek, Cassandra und Jasmin

Medeas Tochter* Cecilia

3) Ich bin eine Tochter Medeas – Monolog Ich bin eine Tochter Medeas.   (Auszüge von Tunay Önder) Die Sage meiner Mutter…

Medeas Tochter* Cecilia

2) Steuer Wenn ich heute heimkomme, darf ich meine Steuererklärung machen. Freier Dienstvertrag, eh klar. Wo muss ich denn diese Auslandseinkunft angeben?…

Medeas Tochter* Elif

1) Ich bin eine migrantische Schauspielerin. Eine Migrantin, die seit 8 Jahren in Wien lebt. Eine Migrantin, die Theater machen will. Hier…